Ananas-Hühnchen-Curry

Ananas-Hühnchen-Curry

Zutaten

200-300 g Hähnchenbrustfilet
1 mittelgroße Zwiebel
1 Dose (400ml) Kokosmilch
500 ml warmes Wasser
1 Dose Ananas in Stücken
2 EL Currygewürzpulver
2-3 gehäufte EL Speisestärke, aufgelöst in einer halben Tasse kaltem Wasser
nach Belieben Salz, Pfeffer
etwas Öl zum Anbraten
dazu:
Reis oder Nudeln

Das ist eins meiner Lieblingsrezepte für das warme Abendessen, egal zu welcher Jahreszeit. Die Zutaten gibt es in fast allen einigermaßen gut sortierten Supermärkten; oft haben sogar Discounter inzwischen Kokosmilch im Standardprogramm. Beim Currygewürz ist eine große Variationsmöglichkeit gegeben - da muss man sich mal durchprobieren, was einem besonders gut schmeckt. Ich persönlich liebe ja das Currygewürz "Farben von Jaipur" von Herbaria. Manchmal bekommt man das in den Alnatura-Ecken von Budni, ansonsten kann man es hier bestellen. Ich habe bisher schon herausgefunden, dass das Currypulver von Alnatura ziemlich scharf ist, weshalb ich es nicht unbedingt in meine milden Gerichte mischen mag. Also Currygewürz ist nicht gleich Currygewürz - probiert am besten verschiedene aus!

Die Zwiebeln grob würfeln. Das Hähnchen kann man in schmale Streifen schneiden oder in ca. 2 cm große Würfel, je nach Geschmack. Die Ananasstücke abgießen, und den Saft dabei auffangen.

In einem mittelgroßen Topf etwas Öl erhitzen (wenn Olivenöl, dann besser kein zu intensives; ich nehme hier lieber Sonnenblumenöl) und die Zwiebeln glasigschwitzen. Die Hähnchenstücke dazugeben und anbraten, bis sie durchgegart sind. Nach Geschmack stärker oder weniger stark dabei salzen und pfeffern.

Das Ganze dann mit der Kokosmilch ablöschen. Wenn man den Kokosgeschmack intensiver haben will, kann man statt der 500 ml Wasser auch eine zweite Dose Kokosmilch zugeben - in dem Fall nimmt man zum Andicken einfach etwas weniger Speisestärke. Bei mittlerer Hitze weiterkochen, bis es leicht köchelt, dabei mit Currypulver, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Süße kommt noch mit der Ananas und dem Saft, also kann es noch relativ würzig schmecken.

Die Speisestärke im kalten Wasser noch einmal umrühren, damit es keinen Bodensatz gibt, und rasch in die Soße einrühren. Weiterrühren bis die Soße gleichmäßig andickt, sonst gibt es Klumpen.

Als letztes die Ananassücke zugeben und mit dem Ananassaft oder etwas Zucker den Geschmack abrunden. Die Soße geht hervorragend zu kurzen Nudeln (also Fussili, Gemelli, Schmetterlingsnudeln und Ähnliches), und zu Reis.

Guten Appetit!



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